Sonntag, 13. Mai 2012

Montenegro 2012 - Tag 5 - Podgorica, Medun, Ostrog, Niagarafälle


Heute wollen wir uns die Hauptstadt Montenegros und ein paar Sehenswürdigkeiten in ihrer Nähe anschauen.

Podgorica

Zunächst drehen wir eine Runde mit dem Auto durch das Stadtzentrum und parken uns schließlich bei einem Sportplatz im osmanischen VIertel ein.
Von hier aus gehen wir zuerst zum Uhrturm, der direkt an einer Hauptverkehrsschlagadern Podgoricas auf einem großen Platz steht.
Von hier aus biegen wir in eine kleine Seitenstraße ein und mit einem Mal haben wir plötzlich das Gefühl gar nicht mehr in der Stadt zu sein. Verkehrslärm ist kaum zu hören und in den engen Gassen begegnet uns auch nur sehr selten ein Auto.
Wir spazieren zur Nördlichen der beiden Moscheen in diesem Viertel und dann weiter an den Resten der Stadtmauer vorbei hinunter zur alten Brücke über den Fluss Ribnica, der kurz nach der Brücke in den großen Fluss Moraca mündet.
Von hier aus machen wir uns in südlicher Richtung auf den Weg zur zweiten und unserer Meinung nach schöneren Moschee und schließlich wieder zurück zum Auto.
Medun
Nach dem kleinen Stadtspaziergang verlassen wir die Stadt in Richtung Nord-Osten und fahren in die kleine Ortschaft Medun.
Hoch über der Ortschaft kleben die Überreste einer alten Befestigungsanlage und eine kleine Kirche am Felsen. Gut den halben Weg dort hinauf könnne wir mit dem Auto fahren, bis die Straße an einem kleinen Parkplatz endet.
Im Schatten eines Baumes stellen wir unser Auto ab und marschieren den restlichen Weg zu Fuß hoch.

Auf der Spitze des Felsblocks angekommen schauen wir uns zunächst die kleine Kirche an und genießen dann den schönen Blick auf die Ortschaft und ihr Umland bis nach Podgorica.
Klosteranlage Ostrog
Von Medun fahren wir dann zurück nach Podgorica und anschließend weiter in Richtung Nordwesten zu der alten Klosteranlage von Ostrog.
Es wurde im 16. Jahrhundert hoch oben an die Felswand eines tief eingeschnittenen Tals errichtet und ist heute ein wichtiger Pilgerort für die orthodoxen Christen nicht nur aus Montenegro sondern auch aus Serbien, Bosnien und Kroatien.
Dementsprechend begegnen wir auch vielen Autos und auch einigen Autobussen auf der engen Serpentinenstraße, die uns an dem steilen Hang entlang nach oben bringt.
Beim Kloster angekommen parken wir unser Auto und machen uns auf zu einer kleinen Runde. Sehr positiv überrascht uns, dass hier kein Eintritt verlangt wird. Die Erhaltung des Klosters erfolgt ausschließlich aus Spendengeldern und dem Verkauf diverser Devozionalien.
Niagarafälle
Nach der Kosterbesichtigung fahren wir zurück nach Podgorica und dann weiter in südöstlicher Richtung zu den Niagarafällen von Montenegro.
Kurz hinter dem Flughafen stürzt hier der Fluss Cijevna über eine mächtige Felskante in eine kleine Höhle aus der er ein Stück weiter unten wieder zu Tage tritt. Wir genießen dieses beeindruckende Naturschauspiel, das leider nur in einem unserer drei Reiseführer erwähnt wird.
Wir fahren die Straße weiter bis wir schließlich wieder auf die große Hauptverkehrsroute nach Petrovac kommen und wieder über die Schnellstraße und den großen Tunnel zurück fahren.

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