Dienstag, 15. Mai 2012

Montenegro 2012 – Tag 10 – Žabljak - Nevidio Canyon

Nachdem es die ganze Nacht über stark geregnet hat, sinkt offenbar während wir beim Frühstück sitzen die Temperatur noch weiter ab, so dass es sogar noch stark zu schneien beginnt. Innerhalb kürzester Zeit liegt eine Schicht von Schneematsch auf der Fahrbahn und wir können mit unserem Mietwagen, der nur mit stark abgefahrenen Sommerreifen ausgestattet ist nicht fahren.

So sitzen wir die meiste Zeit bis zu Mittag in unserem Hotelzimmer und uns beginnt schön langsam die Decke auf den Kopf zu fallen.
Abgesehen davon, dass wir uns alle eigentlich schon sehr auf die Wanderungen und Ausflüge in die Berge gefreut haben...
Zwischendurch gehen wir noch zu Fuß in den Supermarkt im Zentrum von Žabljak um uns wieder mit etwas frischem Mineralwasser einzudecken.


Nevidio Canyon

Am Nachmittag wird das Wetter dann etwas besser und es beginnt zu tauen. Um etwa 15 Uhr riskieren wir es dann und fahren mit dem Auto ein Stück in Richtung Süden zum Nevidio Canyon. Einer beeindruckenden, tief eingeschnittenen Schlucht die etwa 27 Kilometer von Žabljak entfernt in einem Seitental liegt.
Einmal mehr wundern wir uns allerdings über die mehr schlechte als rechte Beschilderung der Sehenswürdigkeiten.

So bekommen wir aber zunächst noch einen sehr netten Wasserfall zu sehen, während wir in die kleine Ortschaft hinunter fahren.



Nur durch einen Zufall entdecken wir noch die Brücke, die über den Nevidio Canyon führt.
Also fahren wir wieder ein Stück die Straße hoch bis zu der kleinen Kreuzung – an der der Canyon natürlich nicht angeschrieben ist...
Nur etwa 250m nach der Kreuzung hinter einer engen, mehr als 90gradigen Kurve stehen wir auf der Brücke und blicken in den Canyon hinunter. Trotz des Regens und den tiefen Wolken ist dieses tief eingeschnittene Bachbett ein wirklich beeindruckender Anblick.

Auf der Fahrt zurück nach Žabljak beginnt es erneut zu schneien und wir beschließen unseren Aufenthalt hier oben um einen Tag zu verkürzen und bereits morgen nach Kolašin weiter zu fahren, obwohl es uns schon leid tut das nette und sehr familiäre Ski Hotel schon nach 2 Nächtigungen wieder zu verlassen.

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